Split im Nordderby 4:10 16:6
Geschrieben von: Michael Kujoth   
Montag, den 07. Juni 2010 um 09:17 Uhr
Split im Nordderby
Mit jeweils einem Sieg trennten sich am vergangenen Samstag die HSV Stealers und die gastgebenden Wild Farmers aus Dohren. Im ersten Spiel führten acht Punkte der Wild Farmers im sechsten Inning zur 4:10 Niederlage. Im zweiten Teil des Doubleheaders brach die Offensive der Hamburger Baseballer zu einem 16:6 Erfolg aus.
Zunächst schienen die Stealers von den zwei Heimspielniederlagen der letzten Woche gegen die Dortmund Wanderers wachgerüttelt. Bereits im ersten Inning brachten die Baseballer um Trainer Jens Hawlitzky drei Punkte gegen Starting Pitcher Thies Brunckhorst über die Homeplate, unter anderem durch Doubles von Brehan Murphy und Patrick Maat. Im Anschluss schaltete die Offensive aber deutlich zurück und konnte über die nächsten Spielabschnitte nichts Zählbares mehr zu Stande bringen. Stealers-Starter Daniel Harms warf zu Beginn ein solides Spiel und musste lediglich zwei Punkte abgeben, einer davon auf einen Solo-Homerun von Tyson Jaquez. Im sechsten Spielabschnitt brachen dann allerdings alle Dämme. Bei voll besetzten Bases und keinem Aus räumte Harms den Wurfhügel für seinen Bruder Eric. Kontrollprobleme seinerseits und mehrere Fehler in der Feldverteidigung führten in der Folge zu insgesamt acht Punkten der Wild Farmers und die knappe Führung hatte sich in einen deutlichen Rückstand gedreht. Die schwächelnde Offensive der Stealers konnte lediglich einen weiteren Run im achten Inning nachlegen, der allerdings kaum mehr als Ergebniskorrektur bedeutete.
Damit war die Ausgangslage für die zweite Partie mehr als schwierig. Zum einen bedeutete die Niederlage, dass die Stealers Gefahr liefen den vierten Tabellenplatz an Dortmund zu verlieren, zum anderen sah sich die über die letzten Wochen schwache Offensive mit Vince de Coito konfrontiert. Der starke amerikanische Starting Pitcher der Dohrener hatte bereits im Hinspiel die Hamburger Schlagleute bei nur einem Run über die gesamte Spieldistanz gehalten, gegen den amtierenden Nordmeister aus Solingen führte er sein Team sogar zu einem überraschenden 2:0 Erfolg. Doch das Team schien sich die Worte aus der Spielpause von Trainer Hawlitzky zu Herzen genommen zu haben und machte von Anfang an Druck. Unterstützt durch eine unsichere Defensive der Gastgeber, brachten die Stealers in gleich zwei Innings jeweils sechs Punkte auf die Anzeigetafel. Highlight war dabei zunächst der 2-Run Homerun des Australiers Patrick Maat. Zu einem vorzeitigen Ende kam die Partie im siebten Inning, nachdem der frisch eingewechselte Sergej Yatsenka, der zuvor noch auf der Bank von einem Foulball am Kiefer getroffen wurde, mit seinem ersten Bundesliga-Homerun (3-Run) die Führung auf 16:5 erhöhte. Ein Punkt der Wild Farmers im Nachschlag konnte das Einsetzen der Ten-Run-Rule nicht verhindern, der 16:6 Sieg bedeutete den dritten Win der Saison für Corey Parsons.
Zeitgleich trennten sich auch die Untouchables aus Paderborn und die Wanderers aus Dortmund mit einer Siegteilung (5:2 | 3:4). Die Dortmunder haben damit weiterhin ebenso viele Siege auf dem Konto wie die Stealers (8), durch zwei Niederlagen mehr (12) liegen die Wanderers aber weiter hinter dem HSV auf Platz fünf. Am kommenden Sonntag geht es für die Stealers zu den Untouchables, gegen die man im Hinspiel zwei knappe Begegnungen sah (5:6 | 4:0).

Mit jeweils einem Sieg trennten sich am vergangenen Samstag die HSV Stealers I und die gastgebenden Wild Farmers aus Dohren. Im ersten Spiel führten acht Punkte der Wild Farmers im sechsten Inning zur 4:10 Niederlage. Im zweiten Teil des Doubleheaders brach die Offensive der Hamburger Baseballer zu einem 16:6 Erfolg aus.

 

Zunächst schienen die Stealers von den zwei Heimspielniederlagen der letzten Woche gegen die Dortmund Wanderers wachgerüttelt. Bereits im ersten Inning brachten die Baseballer um Trainer Jens Hawlitzky drei Punkte gegen Starting Pitcher Thies Brunckhorst über die Homeplate, unter anderem durch Doubles von Brehan Murphy und Patrick Maat. Im Anschluss schaltete die Offensive aber deutlich zurück und konnte über die nächsten Spielabschnitte nichts Zählbares mehr zu Stande bringen. Stealers-Starter Daniel Harms warf zu Beginn ein solides Spiel und musste lediglich zwei Punkte abgeben, einer davon auf einen Solo-Homerun von Tyson Jaquez. Im sechsten Spielabschnitt brachen dann allerdings alle Dämme. Bei voll besetzten Bases und keinem Aus räumte Harms den Wurfhügel für seinen Bruder Eric. Kontrollprobleme seinerseits und mehrere Fehler in der Feldverteidigung führten in der Folge zu insgesamt acht Punkten der Wild Farmers und die knappe Führung hatte sich in einen deutlichen Rückstand gedreht. Die schwächelnde Offensive der Stealers konnte lediglich einen weiteren Run im achten Inning nachlegen, der allerdings kaum mehr als Ergebniskorrektur bedeutete.


Damit war die Ausgangslage für die zweite Partie mehr als schwierig. Zum einen bedeutete die Niederlage, dass die Stealers Gefahr liefen den vierten Tabellenplatz an Dortmund zu verlieren, zum anderen sah sich die über die letzten Wochen schwache Offensive mit Vince de Coito konfrontiert. Der starke amerikanische Starting Pitcher der Dohrener hatte bereits im Hinspiel die Hamburger Schlagleute bei nur einem Run über die gesamte Spieldistanz gehalten, gegen den amtierenden Nordmeister aus Solingen führte er sein Team sogar zu einem überraschenden 2:0 Erfolg. Doch das Team schien sich die Worte aus der Spielpause von Trainer Hawlitzky zu Herzen genommen zu haben und machte von Anfang an Druck. Unterstützt durch eine unsichere Defensive der Gastgeber, brachten die Stealers in gleich zwei Innings jeweils sechs Punkte auf die Anzeigetafel. Highlight war dabei zunächst der 2-Run Homerun des Australiers Patrick Maat. Zu einem vorzeitigen Ende kam die Partie im siebten Inning, nachdem der frisch eingewechselte Sergej Yatsenka, der zuvor noch auf der Bank von einem Foulball am Kiefer getroffen wurde, mit seinem ersten Bundesliga-Homerun (3-Run) die Führung auf 16:5 erhöhte. Ein Punkt der Wild Farmers im Nachschlag konnte das Einsetzen der Ten-Run-Rule nicht verhindern, der 16:6 Sieg bedeutete den dritten Win der Saison für Corey Parsons.


Zeitgleich trennten sich auch die Untouchables aus Paderborn und die Wanderers aus Dortmund mit einer Siegteilung (5:2 | 3:4). Die Dortmunder haben damit weiterhin ebenso viele Siege auf dem Konto wie die Stealers (8), durch zwei Niederlagen mehr (12) liegen die Wanderers aber weiter hinter dem HSV auf Platz fünf. Am kommenden Sonntag geht es für die Stealers zu den Untouchables, gegen die man im Hinspiel zwei knappe Begegnungen sah (5:6 | 4:0).

 

 
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